Donnerstag, 17. August 2017

[Aktion] Dieses Buch bleibt im Regal #35

Eine Aktion von Damaris liest


Ich habe gerade diese coole Aktion bei Damaris liest entdeckt und da ich sie echt super finde, werde ich nun versuchen, jeden Monat bei dieser mitzumachen.
Bei „Dieses Buch bleibt im Regal“ von Damaris liest stellt man jeden Monat ein Buch vor, welches man einfach unbedingt behalten muss! Das kennt ihr doch sicher auch, oder? Dieses nervige Platzproblem im Bücherregal. Zumindest ich kenne ich es leider nur zu gut! Liebend gerne würde ich viel mehr Bücher behalten, aber da ich leider nicht unendlich viel Platz habe, muss ich mich leider ständig immer von tollen Büchern trennen. Bei manchen fällt es mir nicht schwer, wenn mir diese nicht gut gefallen haben. Bei anderen aber tue ich mich ja schon oft sehr schwer.
Bei dieser Aktion stelle ich nun also regelmäßig Bücher vor, die einfach in meinem Regal bleiben müssen!

Seelen

"Seelen" von Stephenie Meyer - 24,90€ (HC) - Carlsen Verlag


Ich liebe ja die Twilight Bücher von Stephanie Meyer, aber mir persönlich hat ihr Buch „Seelen“ besser gefallen. Ich liebe dieses Buch und kann noch nicht einmal genau sagen, warum. In „Seelen“ konnten mich einfach viele Dinge begeistern. Ich mag die Atmosphäre in dem Buch sehr und auch die Charaktere gefallen mir richtig gut. Dann ist natürlich die komplette Handlung fesselnd und faszinierend. „Seelen“ ist ganz klar ein Buch aus meinem Regal, welches ich niemals weggeben werde. Egal, wie groß die Platznot ist! Schließlich ist „Seelen“ ein dicker Schinken, der nimmt ordentlich Platz in Anspruch. Das darf es aber auch, schließlich zählt „Seelen“ zu meinen Lieblingsbüchern!


Dienstag, 15. August 2017

[Rezension] Conni & Co 13: Conni, Mandy und das wilde Wochenende von Dagmar Hoßfeld

Hardcover
192 Seiten
ISBN: 978-3-551-55713-1
Ab 10 Jahren
Erschienen: 30.07.2017

Klappentext:
Connis Eltern haben aus Anlass ihres bevorstehenden Hochzeitstags eine romantische Kurzreise gebucht. Jakob geht zu einem Freund und Conni soll das Wochenende bei Anna verbringen. Eigentlich ist alles geregelt. Doch dann kommt Mandy aus Brighton Conni & Co überraschend besuchen! Sie sorgt wie immer für Abwechslung und Chaos ...

Quelle: Carlsen Verlag


Rezension:

Ich bin schon seit meiner frühesten Kindheit ein großer Conni Fan! Als ich noch sehr klein war, habe ich mir liebend gerne die Conni Pixie Bücher angesehen. Seitdem begleitet mich das Mädchen mit der roten Schleife im Haar und auch heute noch, als Erwachsene, lese ich die Conni-Geschichten total gerne. Band 13 der Conni & Co Reihe war daher ein absolutes Muss für mich gewesen!

Connis Eltern feiern demnächst ihren 15. Hochzeitstag und wollen diesen nur zu zweit und ganz ohne Kinder verbringen. Daher haben sie eine kleine romantische Wochenendreise gebucht. Eigentlich kein Problem für Conni und Jakob, da sie für diese zwei Tage bei Freunden übernachten können. Dann aber kündigt Mandy aus England überraschend ihren Besuch an. Sie ist gerade mit ihrer Familie in Berlin und da Conni nicht zu ihr kommen kann, beschließt Mandy kurzerhand, einfach mit Zug zu Conni nach Neustadt zu fahren. Das dieses Wochenende daher ganz anders als geplant werden wird, ist abzusehen!

Es handelt sich hier, wie bereits erwähnt, um den 13. Band der Conni & Co Reihe von Dagmar Hoßfeld. Es ist nicht zwingend notwendig, die anderen Bände davor zu kennen, ich aber empfehle dennoch, diese Reihe lieber chronologisch zu lesen, da einem sonst stellenweise ein paar wichtige Informationen fehlen könnten. Zudem entwickeln sich die Charaktere von Buch zu Buch weiter und werden älter. Gerade diese Weiterentwicklung hat mir ja sehr gut gefallen. Man merkt, dass Conni und ihre Freunde älter werden und mittlerweile Teenager sind. Die Liebe spielt hier schon eine große Rolle, was zum Beispiel in den ersten Bänden noch nicht so verstärkt der Fall gewesen war.

So wird hier ständig Händchen gehalten und auch Wangenküsse vergeben. Ich fand es ja total schön zu sehen, wie gut sich Conni und ihre Freunde verstehen und wie viel Spaß sie zusammen haben.
Das Thema Freundschaft wird auch in diesem Band wieder ganz groß geschrieben! Conni und Co sind eine richtig tolle Clique, die sehr viel Zeit miteinander verbringen und einander vertrauen können. Sehr viele aus Connis Freundeskreis begleiten mich nahezu mein Leben lang und ich freue mich bei jedem neuen Buch immer wieder sehr, die mir so vertrauten Buchcharaktere „wiederzusehen“.
Allen voran natürlich Conni. Sie sollte sich wirklich jedes Mädchen als Vorbild nehmen. Conni ist nett, hilfsbereit, eine super Freundin und für einen pubertierenden Teenager auch recht brav. Klar, manchmal rebelliert auch die liebe Conni. Wäre ja auch unrealistisch, wenn nicht, aber da Conni ein sehr vernünftiges Mädchen ist, ist sie nie lange eingeschnappt und sieht ihre Fehler auch schnell ein. Streiten tut Conni gar nicht gerne und außerdem hat sie ihre Freunde und ihre Familie auch verflixt gerne.

Und das ist auch ein weiterer Punkt, der mir in den Conni Büchern immer ganz besonders gut gefällt. Auch in diesem Band ist mir wieder aufgefallen, wie viel wert die Autorin auf den guten Zusammenhalt innerhalb der Familie legt. Bei den Klawitters fühlt man sich als Leser einfach immer sofort wohl. Besonders dieser Band zeigt, wie wichtig Kindern eine heile Familie ist. Conni ist nur zwei Tage ohne ihre Eltern, aber schon in dieser kurzen Zeit merkt sie, wie sehr sie ihre Eltern und auch ihren kleinen Bruder vermisst hat. So eine fröhliche Familie ist ja leider heute nicht mehr alltäglich. Daher ist es immer wieder eine große Freude zu sehen, wie viel Spaß die Klawitters zusammen haben und wie gut sich alle miteinander verstehen.

In diesem Band kommt dann auch wieder Connis Austauschpartnerin Mandy aus England vor. Diese haben wir ja schon in zwei früheren Bänden kennengelernt und ich habe mich ja schon sehr auf ein Wiedersehen mit diesem verrückten und aufgeweckten Mädchen gefreut. Ihre muntere Art lockert die Geschichte herrlich auf und hat mich immer wieder sehr ins Schmunzeln gebracht. Besonders ihre Sätze, die ein Gemisch aus Deutsch und Englisch sind, sind immer sehr unterhaltsam zu lesen.

Lustig ist das Buch auf jeden Fall und ich hatte auch jede Menge Spaß beim Lesen. Nur hat mir irgendwie ein bisschen was gefehlt. Die Geschichte liest sich schon echt gut, was natürlich auch an dem flüssigen und lockeren Schreibstil von Dagmar Hoßfeld liegt. Ich hatte nur den Eindruck, dass in dem Buch recht wenig passiert ist. Es gab kaum überraschende Wendungen und nur einen Hauptkonflikt, der auch recht schnell geklärt war. Einen richtigen Höhepunkt hat das Buch, meinem Empfinden nach, auch nicht so wirklich. Dieser Band zählt auf jeden Fall nicht zu den besten Conni Büchern, er hat mir aber dennoch ein schönes Lesevergnügen beschert.
Besonders für den Sommer ist das Buch ideal, da hier durch Grillen, schönes Wetter und Schwimmen gehen im Freibad ein tolles Sommerfeeling aufkommt. Für Conni Fans ist dieser Band auf jeden Fall ein Muss! Auch ältere Leserinnen (und Leser), die wie ich von Conni seit frühester Kindheit begleitet werden, werden hier einige schöne Lesestunden haben. Für Mädchen, und eigentlich auch für Jungen, ab 10 Jahren, die gerne locker-leichte Geschichten lesen, ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Und alle, die gerne Backen, dürfen sich auch freuen, denn im Anschluss an die Geschichte befindet sich hinten im Buch ein tolles Kuchenrezept für „Billis Wunderkuchen“!


Fazit: Der 13. Conni & Co Band zählt eindeutig nicht zu den besten Bänden, liest sich aber natürlich dennoch sehr schön und hat mich auch sehr gut unterhalten. Mir ist in diesem Buch einfach ein bisschen zu wenig passiert. Da mir aber auch dieser Band trotz kleiner Schwächen ein paar nette Lesestunden beschert hat, erhält das Buch 4,5 – gerundet auf 5 von 5 Sternen von mir!


Sonntag, 13. August 2017

[Rezension] Salzige Sommerküsse: Verliebt auf Nantucket von Leila Howland

Broschur
Junge Erwachsene
352 Seiten
ISBN: 978-3-473-58502-1
Erschienen: 14.02.2017

Klappentext:

Am Strand in Jay Logans Armen – für Cricket hätte es der perfekte Sommer werden sollen. Aber als ihre beste Freundin sie vom Familienurlaub auslädt, zerplatzt Crickets Traum. Anstatt mit ihren Freunden auf Partys zu gehen, heuert sie als Zimmermädchen in einer Pension an. Doch letztlich sind es die völlig unerwarteten Dinge – allem voran eine verbotene Liebe und ein lang gehütetes Geheimnis – die diesen Sommer unvergesslich machen.



Rezension:


Vor einigen Jahren hatte ich das Buch „Der Vergissmeinnicht-Sommer“ von Leila Howland gelesen. Dieses hatte mir richtig gut gefallen, daher war ich auf ihr neues Werk „Salzige Sommerküsse“ schon mehr als gespannt gewesen. Ich hätte aber auch so zu dem Buch gegriffen, ohne das mir die Autorin ein Begriff gewesen wäre. Das Cover finde ich wunderschön, es wirkt romantisch und herrlich sommerlich. Dann hat mich auch der Klappentext sofort angesprochen. Das Buch macht auf den ersten Blick deutlich, dass einen hier eine wundervolle Sommergeschichte für junge Erwachsene erwarten wird. Also genau das richtige für die warme Jahreszeit!

Der Sommer hätte so schön werden können. Alles war längst geplant gewesen und Cricket hatte sich schon sehr auf den gemeinsamen Urlaub mit ihrer besten Freundin Jules auf der Insel Nantucket gefreut. Dann aber ereignet sich in Jules Familie ein schlimmer Vorfall und Cricket wird von ihrer Freundin wieder ausgeladen. Den Urlaub hätten die Freundinnen nämlich in dem Ferienhaus von Jules Familie verbringen sollen. Diese möchte aber für diesen Sommer für sich sein, um die Trauer zu verarbeiten. Natürlich hat Cricket dafür Verständnis, dennoch ist sie sehr enttäuscht. Sie gibt aber ihr Ziel Nantuckt für diesen Sommer nicht auf und nimmt kurzerhand einen Job als Zimmermädchen in einer Pension auf der Insel an. Anstatt sich also mit Jules auf Partys und am Strand zu vergnügen, muss sie Zimmer putzen. Dieser Sommer wird ganz anders werden, als von Cricket ursprünglich geplant, das ist mal sicher. Unvergesslich wird er auf jeden Fall werden, denn Cricket verliebt sich auf der Insel und stößt zudem auf ein lang gehütetes Geheimnis...

Hier haben mir Cover, Titel und Klappentext nicht zu viel versprochen! „Salzige Sommerküsse“ ist ein wunderbar sommerliches Jugendbuch, in welchem man richtig in Urlaubsstimmung kommt. Die Insel Nantucket wird einfach traumhaft beschrieben. Man kann sich von allem ein sehr genaues Bild machen und die salzige Meeresluft förmlich riechen. Die Autorin versteht ihr Handwerk, ihre Bücher zu tollen Sommerlektüren zu machen. Schon in ihrem Buch „Der Vergissmeinnicht-Sommer“ ist mir das aufgefallen. Der ist allerdings für etwas jüngere Leser, „Salzige Sommerküsse“ ist eindeutig ein Jugendroman.
Die Liebe steht hier sehr im Vordergrund. Aber auch andere, ernstere Themen, kommen in dem Buch zur Sprache. So ist diese Geschichte nicht einfach nur eine locker-leichte Sommerlektüre für Teenager; die Autorin hat so einige wichtige Themen gekonnt in die Handlung eingebaut. Verlust, Kampf um Freundschaft, Scheidung, Tod, Erwachsen und selbstständiger werden – damit hat die Protagonistin Cricket sich hier auseinanderzusetzen.
Die Autorin beschreibt Crickets Sommer sehr gefühlvoll und authentisch. Mir hat der Aufbau und Handlungsverlauf der Geschichte sehr gut gefallen, da hier nichts unrealistisch wirkt. Als spannend kann man die Geschichte nicht so wirklich bezeichnen, dennoch war ich von den ersten Seiten an wie gebannt und habe das Buch rasend schnell durchgelesen.
Dazu beigetragen hat auch der tolle Schreibstil. Dieser ist sehr flüssig und liest sich richtig angenehm.

Die Charaktere haben mir recht gut gefallen. Die Freundin Jules war mir zwar etwas unsympathisch, aber das war wohl auch die Absicht der Autorin. Mir hat Cricket ja am Anfang sehr leid getan, als Jules sie so fallen gelassen hat. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie weh es tut, wenn einen die beste Freundin entgleitet. Da sich Jules aber im Verlaufe des Buches sehr fies verhält, hat sich mein Mitleid etwas gelegt, da Jules Verhalten mir eigentlich nur zu deutlich gemacht hat, dass sie offenbar nie wirklich eine gute Freundin gewesen ist.

Der Sommer wird also alles andere als leicht für Cricket. Nicht nur, dass sie mit der Zurückweisung von Jules klarkommen muss, auch muss sie sich ganz alleine auf einer ihr fremden Insel zurechtfinden. Ich finde, dass Cricket sehr reif und erwachsen für ihr Alter wirkt und sie die Situation auf Nantucket wunderbar meistert. Mit Cricket konnte ich mich ja auf Anhieb sehr gut identifizieren. Sie ist sehr sympathisch und humorvoll und zudem ein sehr vernünftiges Mädchen. Nur ihr Name, der hat mich ja am Anfang etwas gestört, weil ich ihn mehr als ungewöhnlich finde. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an diesen sonderbaren Namen, zumal er ja nur eine Nebensächlichkeit ist.

Die Liebe spielt dafür im Buch eine sehr große Rolle. Uns Lesern werden so einige sehr schöne romantische Szenen geboten, die mir alle sehr gut gefallen haben. Sie werden sehr gefühlvoll beschrieben, aber das nicht zu überspitzt, sondern für meinen Geschmack genau richtig.
Besonders gut gefallen hat mir diese herrlich sommerliche Atmosphäre, die die ganze Zeit über mitschwingt. Für den Sommer kann ich dieses Buch auf jeden Fall wärmstens empfehlen! Hier wird garantiert jeder Lust auf Sonne, Strand und Meer bekommen!

Mich hat „Salzige Sommerküsse“ bestens unterhalten. Manche Charaktere wirkten zwar recht oberflächlich und auch das Ende lässt leider so einige Fragen offen. Ich bin aber dennoch hellauf begeistert von dem Buch und hoffe sehr, dass wir noch weitere so schöne Bücher von Leila Howland zu lesen bekommen werden!


Fazit: Eine herrliche Sommerlektüre, die sehr gefühlvoll und authentisch ist. Die Liebe wirkt hier sehr realistisch und nicht zu übertrieben und auch die Charaktere wurden von der Autorin sehr schön herausgearbeitet. Es kommen zudem noch so einige andere Themen zur Sprache, die ernster und trauriger sind, sodass man es hier mit mehr als nur einem romantischen und locker-leichten Sommerbuch zu tun bekommt. Mir hat der neue Roman von Leila Howland richtig gut gefallen! Das Sommerfeeling ist hier großartig, am liebsten würde ich ja nun auch mal auf die Insel Nantucket reisen und dort Urlaub machen. Ich kann Teenagern, aber auch Erwachsenen dieses Buch sehr empfehlen und vergebe volle 5 von 5 Sternen!


Freitag, 11. August 2017

[Rezension] Das einzig coole Pferd, die Killerenten und ich von Dagmar Hoßfeld

Ab 8 Jahren
2 CDs, 169 Minuten Laufzeit
ISBN: 978-3-86742-475-2
Erschienen: 22.02.2013
Gekürzte Lesung mit Jodie Ahlborn


Klappentext:

Ponys? Pferde? Über Blumenwiesen galoppieren? Nein, danke. Lotte fährt lieber Skateboard. Bis sie einen Schnupperreitkurs gewinnt, Motte – das coolste Pferd der Welt – kennenlernt und das Geheimnis der Killerenten löst. Ein unglaublicher Sommer mit Lotte – frisch erzählt von Jodie Ahlborn.


Rezension:


Dieses Hörbuch stand ja schon etwas länger auf meiner Wunschliste. Da ich die Kinderbücher von Dagmar Hoßfeld sehr gerne mag und ich auch Pferdegeschichten immer wieder gerne lese und höre, wollte ich diese Geschichte unbedingt kennenlernen. Die Sprecherin Jodie Ahlborn konnte mich bereits in anderen Hörbüchern mit ihrem Erzähltalent begeistern, daher habe ich mich hier für die Hörfassung entschieden.

Lotte ist nicht eines dieser typischen Pferdemädchen. Nee, mit diesen Vierbeinern hat Lotte nichts am Hut. Viel lieber dreht sie eine Runde auf ihrem coolen Skateboard anstatt ihre Zeit auf dem Rücken eines Pferdes zu verbringen. Dann aber eröffnet in der Nähe ein neuer Pferdehof. Es gibt zur Eröffnung eine Einweihungsfeier, zu der Lotte von ihrer Mutter mitgenommen wird. Dort kauft sie sich Lose und eines davon ist tatsächlich ein Hauptgewinn! Allerdings ist sie über diesen Gewinn alles andere als glücklich. Denn Lotte hat einen Schnupperreitkurs auf dem neuen Pferdehof gewonnen. Nur widerwillig nimmt sie daran teil. Sehr schnell aber merkt Lotte, dass Pferde eigentlich doch richtig toll sind! Ganz besonders Motte, ein sehr süßes Islandpferd. Ehe es sich Lotte versieht, ist auch sie von dem Pferdevirus ansteckt worden. Dieser Sommer wird also ganz anders, als von ihr erwartet. Nicht nur, dass sie in diesem ein Pferdemädchen wird, nein, dieser Sommer hat noch viel mehr zu bieten. Der Pferdehof läuft nämlich nicht gut, da sich nur sehr wenige Reitschüler angemeldet haben. Lotte möchte die Schließung unbedingt verhindern und denkt sich einen tollen Plan aus. Und dann ist da noch dieses Schulprojekt, welches sie ausgerechnet mit dem Blödmann Max Müller zusammen machen muss. Bei Lotte Blunck ist gerade so einiges los, das ist mal sicher!

Schon das Cover macht deutlich: hier erwartet einen eine lustige und turbulente Geschichte! Und das Cover verspricht auch nicht zu viel. Mit „Das einzig coole Pferd, die Killerenten und ich“ ist Dagmar Hoßfeld eine richtig schöne und warmherzige Geschichte für junge Mädchen ab 9 Jahren gelungen.
Mir hat das Zuhören hier sehr viel Spaß gemacht! Die Handlung ist originell und sehr unterhaltsam. Als Zuhörer erfahren wir alles aus der Sicht von Lotte. Lotte war mir sofort sehr sympathisch gewesen. Mir hat besonders gut ihre Entwicklung gefallen. Am Anfang stöhnt sie noch beim Thema Pferde und ist eher der Jungentyp. Sie unternimmt mehr mit Jungen als mit Mädchen und liebt es auf ihrem Skateboard ihre Runden zu drehen. Mädchen, bei denen sich alles um Pferde dreht, kann Lotte nicht verstehen. Dann aber merkt sie bei dem Schnupperreitkurs, welchen sie bei einer Tombola gewonnen hat, wie toll diese wundervollen Tiere doch sind. In Motte, ein süßes Islandpferd, verliebt sie sich sofort. So schnell kann das also gehen: einmal ein bisschen Pferdestallluft schnuppern und schon ist man vom Pferdevirus infiziert. Die Geschichte handelt also sehr viel von Pferde und ist daher besonders pferdebegeisterten Mädchen zu empfehlen.

Dieses schöne Hörbuch hat aber auch noch so einiges mehr zu bieten. So ist der Punkt Freundschaft hier auch sehr wichtig und auch das Thema Familie steht sehr im Vordergrund. Dann ist die Geschichte in einem sehr modernen und altersgerechten Schreibstil verfasst worden, der die Zielgruppe wunderbar ansprechen wird. Die Geschichte ist an keiner Stelle langweilig und wird herrlich humorvoll von Lotte erzählt. Mit ihr werden sich Mädchen sehr gut identifizieren können. Man muss auch kein Pferdemädchen sein, um dieses Buch/Hörbuch zu mögen. Da Lotte ja am Anfang auch nicht so begeistert von diesen Vierbeinern war, werden sich zumindest am Anfang nicht Pferdefans in Lotte wiederfinden. Und wer weiß, vielleicht bewirkt diese Geschichte ja, dass Noch-nicht-Pferdemädchen beim Zuhören dieser lustigen Geschichte plötzlich auch die Lust verspüren, einmal auf einem Pferd zu reiten und die weichen Nüstern dieser wundervollen Tiere zu streicheln.

Vorgelesen wird dieser schöner Hörspaß von Jodie Ahlborn. Diese liest mal wieder grandios! Sie betont genau richtig und hat eine sehr angenehme Stimme. Für solche Hörbücher, in denen aufgeweckte und freche Mädchen die Protagonisten sind, ist ihre Stimme einfach nur perfekt!

Es ist fast schon eine Schande, dass dieses tolle Hörbuch so lange auf meiner Wunschliste stand. Ich hätte es mir schon viel früher anhören sollen, denn es hat mir wirklich richtig gut gefallen und mich auch immer wieder sehr zum Schmunzeln gebracht. Das lag zum einen an der einfallsreichen Handlung, aber auch an der lustigen Art, wie Jodie Ahlborn manche Stellen betont.
Kinder werden hier auf jeden Fall jede Menge Spaß beim Zuhören haben! Die Geschichte ist allerdings eher Mädchen zu empfehlen. Zumindest denke ich, dass Jungen dieses Hörbuch zu mädchenhaft finden werden. Allein schon, weil die Protagonistin weiblich ist.

Ich würde eine Fortsetzung ja sehr begrüßen! Ich finde die „Carlotta“- Reihe von Dagmar Hoßfeld echt super und hoffe ja, dass dieses Buch bzw. Hörbuch der Auftakt einer neuen Reihe von ihr sein könnte. Nur da es vor gut vier Jahren erschienen ist und noch kein weiterer Teil angekündigt worden ist, habe ich ja die Befürchtung, dass es hier bei einem Einzelband bleiben wird. Was ich wirklich schade finden würde, da ich mir sehr gut vorstellen kann, dass man mit Lotte noch viele weitere tolle Abenteuer erleben könnte!

Fazit: Hier erwartet einen ein witziger und turbulenter Hörspaß, der ganz besonders Mädchen ab 9 Jahren sehr zu empfehlen ist. Pferdemädchen kann ich das Hörbuch ganz besonders ans Herz legen, aber auch weniger pferdebegeisterte Zuhörer werden hier bestens unterhalten werden. Die Mischung aus den Themen Pferde, Freundschaft, Alltag und Abenteuer ist der Autorin wunderbar gelungen, sodass hier sicher jedes Mädchen viel Spaß beim Zuhören haben wird. Jodie Ahlborn liest diese originelle Geschichte perfekt und beschert einen 169 Minuten lang ein tolles Hörerlebnis! Von mir bekommen Lotte, Motte und die Killerenten volle 5 von 5 Sterne!






Mittwoch, 9. August 2017

[Rezension] The Hate U Give von Angie Thomas

Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-570-16482-2
Erschienen: 24.07.2017

Klappentext:

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

Quelle: cbt Verlag

Rezension:

Da dieses Buch ja so gehypt wird und es nach seinem Erfolg in den USA nun auch bei uns in aller Munde ist, wollte ich „The Hate U Give“ auch unbedingt lesen. Das Cover fand ich nicht so wirklich ansprechend und auch der Klappentext hatte mich nicht sofort angesprochen. Da ich aber wissen wollte, warum der Hype um diesen Jugendroman so groß ist, habe ich mir das Buch dennoch gekauft und sogleich mit dem Lesen begonnen.

Das Buch handelt von der 16-jährigen Starr, die mit ihrer Familie in einem verarmten Ghettoviertel wohnt. Ihre Schule dagegen ist eine teure Privatschule, an der sie eine von wenigen Schwarzen ist. Starr lebt also in zwei völlig verschiedenen Welten. Sie ist eher zurückhaltend und steht nicht gerne im Mittelpunkt. Als sie dann aber mitansehen muss, wie ihr Freund Khalil völlig grundlos von einem weißen Polizisten erschossen wird, rückt sie als einzige Zeugin ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Viele halten den Tod von Khalil für gerechtfertigt, da er mit Drogen gedealt hat und angeblich Mitglied in einer Gang war. Auch verbreitet der Polizist, der Khalil erschossen hat, die Lüge, Khalil wäre bewaffnet gewesen. Starr weiß, wie es wirklich gewesen ist und sie will ihren Freund verteidigen. Mit ihrer Aussage hofft sie, dass Khalils Mörder angeklagt und gerecht bestraft wird. Allerdings bringt Starr sich und ihre Familie damit auch in große Gefahr. Das Leben im Ghetto ist hart und brutal und Starr muss eine wichtige Entscheidung treffen, die nicht nur ihre Zukunft, sondern auch die ihrer Familie beeinflussen wird…

Mich konnte die Geschichte vom ersten Moment an packen. Wir erfahren alles aus der Sicht der 16-jährigen Starr, die in einem ständigen inneren Konflikt steht. Zu Hause lebt sie in verärmten Verhältnissen, muss Schießereien mit ansehen und kriegt die Drogenszene hautnah mit. Dass ihr kleiner Bruder zum Spielen auf die Straße geht, ist völlig undenkbar.
Der totale Kontrast dagegen ist ihre Schule, eine Privatschule, die hauptsächliche Weiße besuchen. Hier ist die 16-jährige eine ganz andere Starr. Sie verstellt sich, damit sie akzeptiert wird. Starr ist nicht glücklich mit ihrem Leben und als Leser bekommt man einen sehr guten Zugang zu ihren Gefühlen und Gedanken und kann diese nur zu gut nachvollziehen.
Ich habe bisher nur sehr wenige Bücher gelesen, die das Thema Rassismus behandeln. Es ist zwar ein wichtiges und sehr aktuelles Thema, aber eben auch keine leichte Kost. The Hate U Give konnte mich vom ersten Moment an packen und hat mich sehr berührt. Angie Thomas schildert das Leben im Ghetto genau so wie es ist und verschönt nichts. Dass Starrs Freund Khalil einfach so, ohne jeglichen Grund, von einem weißen Polizisten erschossen wird, ist schockierend, aber ganz bestimmt nicht unrealistisch. Man liest und hört ja immer wieder, wie ungerecht schwarze Menschen gerade in den USA behandelt werden.
Dieses Buch hat mich in Entsetzen, Fassungslosigkeit und Trauer versetzt. Ich habe mir bisher nie näher vorgestellt, wie das Leben für Schwarze in einem Armenviertel ist, aber mit The Hate U Give habe ich einen sehr guten, und leider auch nur zu realistischen, Eindruck bekommen. Ich bin ganz ehrlich, ich halte mich von solchen schlimmen Themen immer lieber fern. Mich macht es immer sehr traurig zu sehen, wie ungerecht viele Menschen aufgrund ihrer Herkunft behandelt werden.

Es war aber auf jeden Fall eine gute und richtige Entscheidung gewesen, dieses Buch zu lesen. Und da es sich um einen Jugendroman handelt, hält sich der Ernst natürlich noch in Grenzen. Angie Thomas ist es wunderbar gelungen, diese Geschichte nicht zu brutal zu schreiben und genau die richtige Dosis Humor mit einfließen zu lassen. So hat mich das Buch nicht nur sehr berührt und schockiert, sondern stellenweise auch zum Lachen gebracht.
Der Schreibstil ist eindeutig der Altersgruppe angepasst. Er ist recht einfach und meiner Meinung nach nichts wirklich Besonderes. Für dieses Buch aber ist er genau richtig. Die Verwendung des amerikanischen Slangs empfand ich als sehr passend, auch wenn mir viele Begriffe nichts gesagt haben und ich immer wieder hinten im Glossar nachschlagen musste, welches sich hinten im Buch befindet und in dem alle wichtigen Wörter erklärt werden.
Mir hat dieser jugendliche Schreibstil wirklich gut gefallen. Er liest sich sehr angenehm und zusammen mit der fesselnden Handlung habe ich das Buch trotz seiner über 500 Seiten sehr schnell durchgelesen.

Obwohl mir das The Hate U Give sehr gut gefallen hat, kann ich den Hype darum dennoch nicht so ganz nachvollziehen. Es kommen zwar viele wichtige Themen zur Sprache wie Rassismus, Gerechtigkeit, Loyalität, Familie und Freundschaft – aber ich würde das Buch nicht als „umwerfend und brillant“ bezeichnen wie Bestsellerautor John Green es getan hat. Sehr schön finde ich, dass auf Familie und Freundschaft hier sehr großen Wert gelegt wirkt. Auch wird natürlich das Thema Rassismus nur zu realistisch und authentisch beschrieben. Ich aber fand es etwas schade, dass der Prozess am Ende und das Urteil sehr knapp ausfielen. Das hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht. Ansonsten kann ich es noch nicht mal genauer erklären, wieso ich nun nicht so hellauf begeistert von dem Buch bin wie ich aufgrund der Meinungen anderer erwartet hätte. Es hat mich zwar berührt und zum Nachdenken angeregt, aber mir hat einfach etwas gefehlt, was meiner Meinung nach diesen Trubel um das Buch rechtfertigt.
Empfehlen kann ich das Buch aber auf jeden Fall sehr! Ich denke schon, dass man The Hate U Give gelesen haben sollte. Angie Thomas ist ein wundervoller Debütroman gelungen, der einem nur zu deutlich vor Augen führt, in was für schrecklichen und ungerechten Verhältnissen viele Menschen nur aufgrund ihrer Hautfarbe leben müssen.


Fazit: Ein Jugendroman, welcher schonungslos und nur zu realistisch das wichtige Thema Rassismus behandelt und einen sehr zum Nachdenken anregt. The Hate U Give ist ein sehr bewegender Roman, der einen schockiert, der einen aber auch mit seinem Humor zum Lachen bringen kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch sehr berührt, allerdings kann ich den Hype darum nicht ganz nachvollziehen. Von mir bekommt der Debütroman von Angie Thomas natürlich dennoch volle 5 von 5 Sternen!


Montag, 7. August 2017

[Rezension] Als wir fast mutig waren von Jen White

Hardcover
320 Seiten
ISBN: 978-3-551-55680-6
Ab 12 Jahren
Erschienen: 28.07.2017

Klappentext:

Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause.

Quelle: Carlsen Verlag



Rezension:

Dieses Buch ist mir in der Buchhandlung aufgefallen. Als ich es auf einem Tisch mit Neuerscheinungen entdeckt hatte, hat das Cover meine Neugier sofort geweckt. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen! Also wurde kurzerhand ein Exemplar gekauft und zu Hause habe ich sogleich mit dem Lesen begonnen.

Die zwölfjährige Liberty und ihre kleine Schwester werden nach einem Streit von ihrem Vater an einer Tankstelle zurückgelassen. Mitten in der Wüste von Arizona. Ohne Essen und Trinken. Es ist heiß und die beiden Kinder haben Durst. Ganz auf sich alleine gestellt versuchen die beiden Schwestern den Weg nach Hause zurückzufinden. Zum Glück hat Liberty ihr Notizbuch dabei, in dem sie ihre Gedanken zu ihrem weiteren Vorgehen notieren kann. Auch ist Liberty ein mutiges und sehr kluges Mädchen. Sie liebt ihre kleine Schwester Billie über alles und möchte unbedingt mit ihr zusammenbleiben. Da aber die Mutter der beiden Mädchen vor kurzem verstorben ist und der Vater die beiden einfach ausgesetzt hat, hat Liberty große Angst, dass sie von ihrer Schwester getrennt werden könnte. Daher versucht sie ganz alleine, sich und Billie aus der Wüste Arizonas zu führen. Ein Abenteuer erwartet die beiden Mädchen, welches nicht leicht ist und sehr großen Mut erfordert.

Ich war ja schon von dem Cover hellauf begeistert gewesen, aber von der Geschichte in diesem zauberhaften Buch bin ich ja noch viel mehr angetan. Schon vom ersten Kapitel an war ich ganz gebannt und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.
Bereits der Anfang ist total fesselnd und zudem sehr schockierend. Wie kann ein Vater nur seine eigenen Kinder mitten in Arizona an einer Tankstelle zurücklassen? Dies ist mir ja unbegreiflich und ich habe sehr großes Mitleid mit den beiden Mädchen empfunden. Diese haben es gerade echt nicht leicht: erst ist ihre geliebte Mutter verstorben und dann erweist sich ihr Vater, den sie schon seit längerem nicht mehr gesehen hatten, als so lieblos, dass er sie einfach aussetzt.

Wie sich Liberty dann durchkämpft und sich um ihre Schwester kümmert, sich sehr berührend und regt einem auch sehr zum Nachdenken an. Ich habe Liberty ja sehr für ihre Stärke und ihren Mut bewundert. Und auch für ihre Intelligenz. Wir erfahren ja alles aus der Sicht der 12-jährigen Liberty und man merkt sofort an der Erzählweise, dass dieses Mädchen sehr klug und für ihr Alter sehr erwachsen ist. Natürlich merkt man auch, dass hier ein junges Mädchen erzählt. Der Autorin ist es wirklich wunderbar gelungen, die Geschichte in einem kindlichen Schreibstil zu verfassen. Dennoch kam mir Liberty oft schon erschreckend reif für ihre 12 Jahre vor. Ihre Schwester Billie dagegen wirkte auf mich für ihre acht Jahre deutlich jünger. Sie hätte in der Wüste alleine nicht lange überlebt, aber mit ihrer großen Schwester an ihrer Seite braucht die Kleine keine Angst zu haben. Es hat mich wirklich zutiefst berührt, wie liebevoll sich Liberty um ihre kleine Schwester kümmert.

Die Autorin beschreibt den abenteuerlichen Nachhauseweg der beiden Mädchen sehr bewegend und gefühlvoll. Das Buch liest sich wirklich klasse und obwohl es nur knapp über 300 Seiten hat, hatte ich ja den Eindruck, ein viel dickeres Buch gelesen zu haben, weil in diesem einfach sehr viel passiert.
Ich würde die Geschichte noch nicht einmal als wirklich spannend bezeichnen. Dennoch ist man von ihr richtig gefesselt und möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen. Zumindest ging es mir so.
Durch diese besondere Erzählweise kann man sich wunderbar in Liberty hineinfühlen und ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen. Mir war Liberty ja sofort sehr sympathisch gewesen und auch die kleine Billie habe ich fest in mein Herz geschlossen. Als Leser verspürt man die ganze Zeit über den großen Wunsch, dass die beiden aus der Wüste hinausfinden und zu der besten Freundin ihrer Mutter kommen. Diese hat sich nach deren Tod um die Schwestern gekümmert. Hätte sie geahnt, was für ein Mensch der Vater von Liberty und Billie ist, hätte sie ihm die beiden bestimmt nicht so einfach überlassen.
Auf ihrem beschwerlichen Weg zurück versucht Liberty immer wieder die Freundin der Mutter zu erreichen. Nur geht diese nie ans Telefon und es springt immer nur die Mailbox an. Ich habe ja die Verzweiflung von Liberty richtig geteilt, als diese es immer und immer wieder versucht hat und einfach keinen Erfolg hatte.

Am Ende des Buches erfährt man dann auch, wieso der Vater der beiden so gehandelt hat. In gewisser Weise kann man es verstehen, aber wirklich gutheißen tut man es dennoch nicht. Ich war ja die ganze Zeit über sehr wütend auf den Vater und auch am Ende noch hat sich meine Wut nicht wirklich gelegt.
So schockierend das Thema des Buches auch ist, ich hatte dennoch jede Menge Spaß beim Lesen. Ich habe in der letzten Zeit viele schöne Bücher gelesen und dieses hier zählt ganz klar zu meinen Lieblingen.

Ich kann jedem nur raten: Lest dieses Buch! Es ist zwar für Jugendliche ab 12 Jahren, aber auch absolut lesenswert für Erwachsene. Jüngere Kinder werden hier vermutlich nicht so viel Spaß am Lesen haben, weil das Buch schon recht ernst ist und auch nicht wirklich witzig. Dafür aber ist „Als wir fast mutig waren“ sehr emotional und bewegend. Mich hat die Geschichte sehr nachdenklich gemacht und mich eine ganze Weile lang nicht mehr losgelassen. Ich bin sehr froh, dass ich dieses wundervolle Buch entdeckt und gelesen habe.


Fazit: Ein wunderschönes und sehr bewegendes Buch, welches einen vom ersten Moment an fesselt und einen zutiefst berührt. Hier wird eine sehr emotionale und authentische Geschichte über zwei Schwestern erzählt, die für ihr Alter sehr tapfer und mutig sind und auf ihrem Weg zurück nach Hause niemals die Hoffnung verlieren. Das Buch ist zwar recht ernst, dennoch wird hier eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, die den Leser in seinen Bann zieht und in eine nachdenkliche Stimmung versetzt. Dieses Buch sollte man gelesen haben. Ich bin hellauf begeistert von „Als wir fast mutig waren“ und gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen!


Sonntag, 6. August 2017

[Rezension] Herr Huth hat Schuld von Jochen Till

Hardcover
Mit Illustrationen von Daniel Djanie
Ab 4 Jahren
36 Seiten
ISBN: 9783864293429
Erscheinungsdatum: 24.07.2017

Klappentext:


Es ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Welt: Warum landet das Geschäft der Vögel immer ausgerechnet auf unseren Köpfen und Schultern? Weil es vor langer Zeit einen kleinen Vogel namens Hugo gab, der ganz dringend musste und dabei leider den Hut von Herrn Huth traf. Aus Versehen, ehrlich! Hugo wollte sich sofort bei Herrn Huth entschuldigen und die ganze Sache aufklären. Aber als Herr Huth das Malheur auf seinem Hut sah, wurde er wütend. Er verjagte Hugo mit bösen Beschimpfungen. Das nun ließ sich Hugo nicht gefallen und alarmierte die Vogelwelt. Und aus Rache heckten die Vögel einen fiesen Plan aus … Seitdem treffen uns immer und immer wieder die großen Geschäfte der kleinen Vögel.

Quelle: Tulipan Verlag


Rezension:

Nachdem mir das Bilderbuch „Ich bin für dich da!“ von Zapf, zusammen mit Jochen Till, so gut gefallen hatte, wollte ich auch unbedingt Jochen Tills anderes neues Buch aus dem Tulipan Verlag kennenlernen: „Herr Huth hat Schuld“. Der Klappentext klang wirklich vielversprechend und sehr niedlich, daher war meine Vorfreude auf dieses schöne Bilderbuch sehr groß gewesen!

Früher war alles besser gewesen, in der guten alten Zeit, als alle Menschen und Tiere noch nett und wohlerzogen waren. Sogar die Vögel gingen damals zur Schule und lernten sehr wichtige Dinge. So zum Beispiel auch, dass man sein Geschäft nicht auf den Köpfen der Menschen verrichten durfte. Dann aber passiert einem kleinen Vogel namens Hugo ein kleines Missgeschick: er darf das erste Mal alleine über die große Stadt fliegen und während dieses Fluges muss er plötzlich mal ganz dringend. Er kann es einfach nicht mehr anhalten und...leider fällt sein Geschäft auf den Hut von Herr Huth. Hugo ist entsetzt und möchte sich unbedingt bei dem Mann entschuldigen. Es stellt sich aber dann als etwas schwierig heraus, dieses Vorhaben durchzuführen. Als Hugo endlich bei Herrn Huth angelangt ist und dieser erst jetzt das Malheur auf seinem Hut entdeckt, scheucht er den kleinen Vogel wütend weg. Die Vögel reagieren darauf sehr erbost und seitdem scheren sie sich nicht mehr darum, wo ihre Hinterlassenschaften landen.

In diesem tollen Bilderbuch finden wir die schönste aller Erklärungen, wieso die Vögel uns Menschen ständig auf den Kopf machen. Ich war ja schon von dem Klappentext sehr angetan gewesen, als ich mir dann aber das Buch durchgelesen und die vielen schönen farbigen Illustrationen angesehen habe, ist meine Begeisterung für „Herr Huth hat Schuld“ nur noch größer geworden.

Jochen Till und Daniel Djanie ist hier ein wirklich super Buch gelungen! Die Geschichte finde ich total witzig und liebenswert und die vielen großen Zeichnungen haben mir richtig gut gefallen. Sehr humorvoll und kindgerecht wird einem hier eine Erklärung dafür geboten, warum die Vögel uns Menschen immer wieder auf den Kopf kacken müssen.
Ich fand die Idee, dass die Vögel früher in der Schule gelernt haben, dies auf keinen Fall zu tun, sehr witzig. Früher war einfach alles besser gewesen, das hört man doch ständig. Anscheinend trifft dies ja auch zu, zumindest waren wir Menschen früher vor Vogelkacke noch sicher gewesen.
Dann aber ist einem kleinen Vogel ein Missgeschick passiert, was diesem auch sofort leid tut. Doch anstatt die Entschuldigung des kleinen Vogels anzunehmen, scheucht Herr Huth, auf dessen Hut das Geschäft gelandet ist, den kleinen Hugo einfach weg. Verständlich, dass die Vögel darauf verärgert reagieren. Da geben sie sich immer solche Mühe, bloß nicht auf uns Menschen zu kacken, und dann sind diese noch nicht einmal bereit, eine Entschuldigung anzunehmen, wenn mal ein kleines Missgeschick passiert. Tja, und seitdem machen die Vögel uns Menschen sogar absichtlich immer auf den Kopf.
Ich habe mich beim Lesen hier köstlich amüsiert. Die Geschichte ist echt super und die vielen schönen Bilder dazu machen das Lesevergnügen perfekt! Die Illustrationen sind sehr liebevoll und witzig gezeichnet worden und machen nicht nur Kindern große Freude beim Betrachten. Hugo mit seinen eckigen Augen habe ich ja sofort fest in mein Herz geschlossen. Dem kleinen Kerl tut es so leid, dass ihm dieses Missgeschick passiert ist und möchte sich unbedingt bei Herrn Huth entschuldigen. Doch dieser ist erstaunlich schwer zu erreichen, da er ständig in Züge oder Busse steigt. Die Zeichnungen zu den Versuchen von Hugo, endlich seine Entschuldigung loszuwerden, sind wirklich herzallerliebst!

Das Buch eignet sich prima zum Vorlesen und bietet einen tollen Lesespaß für die ganze Familie! Kinder ab 4 Jahren werden die Geschichte ohne Probleme verstehen können und von den großen Illustrationen ganz begeistert sein. Diese nehmen auch immer die ganze Seite ein; Text befindet sich nur sehr wenig in dem Buch. Auf jeder Seite befindet sich immer nur ein Satz, ganz selten mal zwei oder drei. Für kleine Kinder ist dieses Buch daher sehr zu empfehlen, da sie viele tolle Bilder zum Angucken haben und nicht von zu viel Text überfordert werden.
Der Humor der Geschichte hat mir ja sehr gut gefallen und wird auch schon von Vierjährigen gut verstanden werden können. Nur weil Herr Huth so gereizt auf den kleinen Hugo reagiert und ihn einfach verjagt hat, machen uns die Vögel nun aus Rache immer wieder auf den Kopf. Daher finde ich ja auch den Titel des Buches sehr passend: Herr Huth hat Schuld. Ja, das stimmt wohl. ;-)

Fazit: Ein sehr unterhaltsames und richtig tolles Bilderbuch! Die Geschichte wird sehr humorvoll und kindgerecht erzählt. Die schönen Illustrationen dazu sind klasse und es macht großen Spaß, diese immer wieder aufs Neue zu betrachten. Kinder werden mit diesem Buch ihre wahre Freude haben und Erwachsene werden hier aus dem Schmunzeln nicht mehr herauskommen. Mein Lesevergnügen war hier perfekt und ich gebe dem Buch sehr gerne volle von 5 von 5 Sternen!




Vielen Dank an den Tulipan Verlag, der mir dieses wunderschöne und sehr unterhaltsame Bilderbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Samstag, 5. August 2017

[Rezension] Bella & Blue (Bd. 3): Ein Pony namens Karotte von Emilia Klee

Gebundene Ausgabe
Mit Illustrationen von Marie Sann
Ab 8 Jahren
128 Seiten
ISBN: 978-3-505-14018-1
Erschienen: 03.08.2017

Klappentext:

Das neue Schuljahr hat angefangen, und ich bin ziemlich aufgeregt. Zum Glück sitzt Karoline neben mir, sie ist total nett und hat auch ein Pferd – ein freches, kleines Pony namens Karotte. Doch dann kommt dieser Brief, in dem jemand behauptet, Blues wahrer Besitzer zu sein. Mama und Papa meinen, dass wir sie zurückgeben müssen. Aber irgendetwas ist da oberfaul, und Karoline und ich müssen ganz schnell herausfinden, was. Denn Blue gehört zu mir!

Quelle: Egmont Shop

Rezension:

Diese Kinderbuchreihe war für mich ja Anfang des Jahres eine sehr positive Leseüberraschung gewesen! Die Cover finde ich nicht so wirklich ansprechend, da sie auf mich relativ kitschig wirken, umso überraschter war ich daher, wie gut mir die ersten beiden Bände der „Bella & Blue“-Reihe gefallen haben! Auf den dritten Band hatte ich mich daher schon sehr gefreut.

Die Sommerferien sind vorbei und der erste Schultag an Bellas neuer Schule steht an. Klar, dass sie ziemlich aufgeregt davor ist. Wie werden die neuen Mitschüler wohl sein? Wird sie schnell neue Freunde finden? Zum Glück wird Bella neben Karoline gesetzt, die total nett und genauso pferdeverrückt wie sie ist. Sie besitzt sogar ein eigenes Pony: Karotte. Die beiden Mädchen mögen sich auf Anhieb und freunden sich sehr schnell miteinander an.
Der Start in der neuen Schule verlief also recht gut, nur zu Hause auf dem Fliederhof kündigen sich Probleme an. Seit ein merkwürdiger Brief eingetroffen ist, verhalten sich Bellas Eltern sehr komisch. Dann rücken sie endlich mit der Sprache heraus und Bella ist entsetzt! Blues wahrer Besitzer hat sich gemeldet und er möchte sein Pferd zurückhaben. Aber das geht doch, denkt Bella, schließlich gehören sie und Blue zusammen! Es muss schleunigst ein Plan her, damit Blue auf dem Fliederhof bleiben kann...

Wie ich bereits erwähnt hatte, war ich von dieser Pferdereihe sehr positiv überrascht worden! Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass mir die ersten beiden Bände so gut gefallen würden, da ich, wenn ich ehrlich bin, die Cover ziemlich hässlich finde. Diese sprechen dann wohl eher junge Mädchen an, mich leider gar nicht.
Da der Klappentext aber so nett geklungen hat, hatte ich dennoch beschlossen, mir die Reihe mal näher anzuschauen und ich bin wirklich sehr froh, dass ich es getan habe!

Auch der dritte Teil konnte mich wieder hellauf begeistern. Er schließt ziemlich direkt an den zweiten Band an, ich empfehle daher, die ersten beiden Teile vor diesem hier zu lesen, da es sonst zu Verständnisproblemen kommen könnte.
Mir ist der Einsteig in das Buch wunderbar leicht gefallen. Es ist im Tagebuchstil verfasst, wir erfahren also alles aus der Sicht des Mädchens Bella. Diese war mir schon im ersten Band sofort sympathisch gewesen. Sehr humorvoll vertraut sie ihrem Tagebuch ihre Erlebnisse an, die zum Teil auch sehr spannend sein können!

Der Tagebuchstil ist hier wirklich sehr gut gelungen! Genau so würde vermutlich ein Mädchen in Bellas Alter schreiben, die Ausdrucksweise und die Wortwahl sind hier perfekt. Was ich ja immer sehr witzig finde, sind die vielen Smileys, die Bella sehr oft hinter ihre Sätze setzt. Je nach Stimmung lächeln diese, gucken traurig oder zwinkern. Dass diese hier verwendet werden, halte ich für eine super Idee, da man ja besonders gerne in Tagebüchern solche Symbole verwendet.

Hinter dem Namen Emilia Klee verbirgt sich übrigens der Journalist und Autor Manfred Theisen. Dieser besitzt selbst vier Töchter, daher weiß er also nur zu gut, dass viele junge Mädchen Pferde lieben. Man merkt beim Lesen dieser Reihe deutlich, dass der Autor Ahnung von dem Thema hat und auch ein Gespür dafür besitzt, was junge Mädchen interessiert und wie sie ticken.
Mädchen ab 8 Jahren werden sich wunderbar mit Bella identifizieren können. Sie ist ein ganz normales und richtig liebes Mädchen und ihre große Leidenschaft sind die Pferde. Seit sie mit ihrem Eltern auf dem schönen Fliederhof lebt, hat sie auch endlich ein eigenes: Blue. Die beiden gehören einfach zusammen, das weiß Bella, daher ist das Entsetzen bei ihr groß, als sie hört, dass sie Blue an den echten Besitzer abgeben muss.
Als Leser teilt man dieses Gefühl, da man ebenfalls nur zu deutlich spürt, dass Bella von ihrem Pferd nicht getrennt werden darf. Daher fiebert man auch richtig mit, als Bella und ihre neue Freundin Karoline anfangen Pläne zu schmieden, um Blue zu retten.
Zum Ende hin wird das Buch dann auch noch richtig spannend. Bis zum Schluss bleibt unklar, ob Blue bei Bella bleiben wird.
Ich habe das Buch ja in nur sehr kurzer Zeit durchgelesen. Zum einen natürlich, weil es sehr dünn ist und die Schrift auch recht groß. Zum anderen, weil mich die Geschichte wirklich gepackt hat und sich das Buch durch den sehr leichten und flüssigen Schreibstil super gut lesen lässt. Für Mädchen ab 8 Jahren ist diese Reihe sehr zu empfehlen, ganz besonders denjenigen, die Pferdegeschichten und Bücher im Tagebuchstil mögen.
Für Jungen wird diese Reihe vermutlich eher nichts sein, da es sich hier eindeutig um eine Mädchenreihe handelt. Was aber nicht heißen soll, dass ich Jungen davon abrate, zu diesen schönen Büchern zu greifen, denn Spaß zu lesen machen sie auf jeden Fall! Nur kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die meisten Jungen schon allein von den Covers abgeschreckt werden.
Ich habe ja den Eindruck, dass dieser Reihe viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Bücher sind wirklich richtig gut, auch dieser Band ist sehr gut gelungen und hat mir ein kurzes, aber dafür umso schöneres Lesevergnügen beschert.

Erwähnen muss man dann ja auch noch die netten Illustrationen von Marie Sann. Diese sind wiederum sehr schön, was ich ja anfangs gar nicht gedacht hätte, da mir ja die Coverillustrationen so wenig gefallen. Die Bilder im Innenteil aber sind richtig toll, besonders Pferde kann Marie Sann wunderbar zeichnen. Es gibt große und kleine Illustrationen und alle harmonieren sie perfekt mit dem Tagebuchstil. Was diesen ja auch noch großartiger macht, sind die Spielereien mit der Schrift. Manche Wörter werden nämlich in einer anderen Schriftart geschrieben, wenn Bella diese stärker betonen möchte.
Ein wirklich rundum sehr gut gelungener dritter Band, der in mir die Vorfreude auf Band 4 geweckt hat. Zum Glück erscheint dieser demnächst, so muss ich nicht mehr so lange darauf warten.


Fazit: Eine weitere richtig tolle Fortsetzung einer schönen Pferdereihe für Mädchen ab 8 Jahren. Für meinen Geschmack sind die Cover dieser Reihe sehr kitschig, was ich ziemlich schade finde, da die Geschichten wirklich richtig klasse sind! Für alle Mädchen, die Pferde lieben und vielleicht auch selbst gerne Tagebuch schreiben, ist die „Bella & Blue“-Reihe sehr zu empfehlen! Allerdings sollte man diese in der richtigen Reihenfolge lesen, da die Bücher sehr aufeinander aufbauen. Ich hatte beim dritten Band viel Spaß beim Lesen und gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen!


Vielen Dank an den Schneiderbuch Verlag, der mir dieses schöne Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!